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Der Krieg um die Phantasie- Saga
 
I

Der Blick verträumt voll Phantasie

Die Seele geschult mit Schwarzmagie
Das schwarze Herz im Licht erfriert
Ein schwarzer Geist die Nacht regiert

Ein Kind der Unschuld in die Schwärze reist
Dem Geist Einheit von Herz und Seel' beweist
Sein Herz voll Licht und Weißmagie
Ist die Rettung aller Phantasie

Aus Hass wird Liebe
Aus schwarz wird weiß
Aus Nacht wird Tag
Aus Dunkelheit wird Licht
Und die Schwärze nun zerbricht

Doch hört, die Nacht, wie laut sie singt
Kampfgesang aus dem Dunkel erklingt
Die Rettung wird nun unterbrochen
Das letzte Wort ward noch nicht gesprochen
Blutige Kämpfe die Dämmerung zerschneiden
Dann Ruhe, man hört die Engel weinen

Leise wimmert das Kind
Seine Tränen tzrägt der Wind
Traurig blickt es auf das Land
Doch bleibt das Dunkel dort stets unerkannt

Totes Fleisch Wunden in die Venen reißt
Höhnisches Lachen erklingt vom Geist
II

Der Tag langsam nur erwacht

Nebel erhebt sich, lautlos und sacht
Nach kurzer Zeit vergeht der Nebel
Und die Sonne erscheint mit de ersten Licht

Doch das Licht es zeigt doch nur das Grauen
Das unentwegt die Nacht durch schrie
Blutig ist die Umwelt, ohne Leben
Tausend sind gestorben, so dass der Tod gedieh

Kein Kampf durchhallt den Tag
Den Engeln nach Frieden es vermag
Nach Schlaf sich nur der Geist noch ziemt
Das Kind wimmernd in der Wiege liegt

Das Kind windet sich in Schmerzen
Ein Friedhof voller Kerzen
Denn der Tod der Phantasie ist nah
Und das Kind sie niemals sah

Der Tag neigt sich dem Ende zu
Vorbei ist's nun mit der Ruh'
Schon bald bricht die Dämmerung herein
Die entscheidende Schlacht in dieser Nacht soll sein
III

Lauer Regen wühlt den Boden auf

Das Unheil nimmt nun seinen Lauf
Nur ein schwaches Feuer die Nacht erhellt
Doch schwaches Licht dem Geist schön gefällt

Der Regen sich mit Blut vermischt
Die Hoffnung im Feuer verzischt
Dämonen, Geister, schwarze Feen
Werden niemals untergehen

Die Schlacht, sie ist nun wild entbrannt
Immer mehr Ritter des Lichts werden entsandt
Doch zu tausenden fallen sie ins Blut
Und stärken so die Höllenbrut

Der Abend erringt die Nacht
Und hat den Tod schon mitgebracht
Ziellos nimmt er alles Leben
Ohne Sünden zu vergeben

Blutrot hat sich der Mond gefärbt
In dieser Nacht haben viele den Tod geerbt
Nur die Sterne ziehen ihre Runden
Und Wehmut durchhallt die Nacht in diesen Stunden

Das Firmament wirkt so hell und klar
Geschichten davon, was einmal war
Doch der Tod der Phantasie ist nah
Der Mond, er strahlt so sonderbar
IV

Frischer Tau all die Leichen ziert

Das Kind die Hoffnung nun verliert
Der schwarze Geist dem Siege nah
Das Morgenlicht so wunderbar

Langsam erhebt sich der nächste Tag
Und der blutige Boden zeigt nur das Grauen, das noch folgen mag

Der Geist nun starke Krieger schickt
Machen die Ritter des Lichts verrückt
Die Krieger wüst und verschwommen
Das "Chaos" ist gekommen

Das "Chaos" wütet durch den nächsten Tag
Es splittern Stein und Sarg
Die Körper der Toten sind entflammt
Ein Durcheinander ist entbrannt

Das Kind erstarrt
Denkt an seinen Sarg
Doch dann greift die "Ordnung" ein
Die nächste Schlacht in dieser Nacht wird sein

Chaos und Ordnung kämpfen ums Verderben
Jeder will für sein Recht sterben
Eine wilde schlacht entbrennt
Jeder will ein Held sein, den jeder kennt

Doch plötzlich Donnergrollen, Blitze zucken
Das Chaos musste ganz schön schlucken
Die Ordnung ist stark, kämpft das Chaos nieder
Und das Kind hofft nun wieder

Das Chaos schwer geschlagen, zieht sich schnel zurück
Die Ordnung und das Kind im Glück
Die Nacht neigt sich dem Ende zu
Endlich findet das Kind Ruh'

V

Schummeriges Licht kündigt den Morgen an
Der Nebel bricht den Lichterbann
Der Geist voll Zorn auf Ordnung und Liebe
Entfaltet nun dilden Triebe

Sein Chaos vernichtend vertrieben
Die Ordnung will das böse noch weiter besiegen
Der Geist wird immer zorniger
Der Tag wird immer dorniger

Der Geist mit Schwarzmagie nun kämpft
Die Ordnung wird mit Gift geimpft
So vegetiert auch die Ordnung in der welt
Und das Gleichgewicht ist wieder hergestellt

Doch der Krieg, er ist noch nicht vorbei
Aus vielerlei wird zweierlei
Der blutigste Krieg, den die erde je erlebte
Schwerter zucken, Keulen schwingen, die ganze Welt erbebte



VI


Doch nun, der finale Blitzschlag
Kind und Geist kämpfen um das Grab
Der Friedhof dunkel und alt
Die Nacht so klar und doch so kalt

Die Magie zuckt durch die Nacht
Eine phantastisch magische Schlacht
Sieger kann sich noch keiner nennen
Der Kampf droht richtig zu entbrennen

Feuerlanze, blitz dich find'
Magische Zaubergeister, geweckt vom Kind
Zerstreuen kraftvoll ihre Magie
Die Rettung der Phantasie?

Doch der schwarze Geist gibt sich nicht geschlagen
Man hört ihn Zauberformeln sagen
Er schlägt zurück mit seiner Zauberkraft
Und der Geist jetzt nur noch lacht

Die Tage sind sehr kurz geworden
Und der Herbst verlor sein Blätterkleid
Der Winter naht mit seiner Kälte
Bis zu Schnee und Eis ist es nicht mehr weit

Doch gut und Böse kämpfen weiter
Liebe und Hass sind die Wegbereiter
Ein zäher Kampf, noch ohne Ende
Der Winter wahrscheinlich bringt die Wende

Der Winter bringt den ersten Schnee
Weiß bedeckt er all die Gräber
Das was der Tod geschaffen hat
Und der Mond scheint fahl herab






VII


Geist und Kind kämpfen weiter in dem weißen Regen
Nach dem Siege beide streben
Doch dem Geist die Kondition ist schwach
Und das Kind nun höhnisch lacht

Doch auch das Kind ist schwach geworden
Seine Seele fast verloren
Der Krieg hat tiefe Wunden hinterlassen
Und es will nur noch den Geist hinraffen

Nach Tagen des Kampfes voll Schmerz und Leid
Bedeckt den Geist schon fast das Totenkleid
Doch bevor der letzte Zauber ward gesprochen
Ist er dem Kampfe weg gekrochen

Er ist entschwunden durch die Nacht
Das Kind hat ihm großen Schaden zugedacht
Hinter grauem Morgenschleier erzählt er nun sein Leid
Bis er zum nächsten Kampfe ist bereit

So geschah es und das Dunkel legte sich
Das Kind schläft nun, doch es sich nicht mehr fürchten muss
Vorbei das Leid und die Schwärze bricht
Die Phantasie verteidigt bis zum Schluss

Doch das Kind erliegt dem Schmerz
Lässt erkalten sein kleines Herz
Eine schwarze Rose sein Haupt bedeckt
Und nur noch Erinnerung erweckt

Das war das Ende und der Anfang
Die Rettung der Phantasie
Bald nur noch ein Mythos
Doch Helden sterben nie...
Uhr  
   
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